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Thomas Doll soll BVB vor dem Abstieg bewahren

Den HSV hat er von Platz 18 in die Champions-League und wieder zurück auf Platz 18 geführt. Bei Borussia Dortmund bekommt Thomas Doll eine zweite Chance zumindest den zweiten Teil seiner bisherigen Karriere vergessen zu machen. Doll galt zuletzt als “die” Identifikationsfigur des HSV und die sportliche Talfahrt war Doll zuletzt fast mitleiderregend im Gesicht anzusehen. Nach der Absage von Felix Magath hat Borussia Dortmund im zweiten Versuch den dritten Trainer für diese bislang verkorkste Spielzeit gefunden. Nach Bert van Marwijk und Jürgen Röber darf sich jetzt also Thomas Doll versuchen, Nachdem er vor sechs Wochen vom ebenfalls abstiegsbedrohten HSV entlassen worden war.

Doll, der zuvor einen Vertrag bis zum 30. Juni 2008 unterschrieben hatte, lobte zunächst einmal den Verein und die Fans, sprach von einem „Gänsehautfeeling“ und brachte anschließend pflichtschuldig seine Überzeugung zum Ausdruck: „Die Mannschaft hat das Potenzial, um den Klassenverbleib zu schaffen.“

So oder so ähnlich hatte sich das auch vor etwas mehr als zwei Monaten angehört als Jürgen Röber vorgestellt wurde. Man darf gespannt beobachten, ob der Kumpeltyp Doll wirklich der richtige Trainer für die verunsicherte Mannschaft des BVB ist. Am 19. Mai, nach dem letzten Saisonspiel gegen Leverkusen, wird sich zeigen, ob die dortmunder Vereinsführung sich da richtig entschieden hat.